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Yoga Nidra

Was ist Yoga Nidra?

Yoga Nidra ist eine Entspannungstechnik die gleichzeitig Körper und Geist entspannt. Es wird auch yogischer Schlaf oder bewusster Schlaf genannt. Dieser Name kommt daher, dass der Körper in einen Schlafzustand versetzt wird, der Geist allerdings wach bleibt. Es sollen Gehirnwellen angeregt werden, die ähnlich zu Tiefschlafphasen sind, und daher eine tiefe Entspannung hervorrufen.

Wenn du Yoga Nidra üben möchtest, bekommst du hier eine geführte Variante. Melde dich für meinen Newsletter an und ich schicke dir die Audiodatei kostenlos zu.

Vorbereitung auf Yoga Nidra?

Finde einen ruhigen Ort um Yoga Nidra zu üben und stelle Geräte auf lautlos, damit du nicht gestört wirst. Lege dich auf eine weiche, aber nicht zu gemütliche, Unterlage. Du solltest für die gesamte Übungsdauer ruhig daliegen können ohne deine Position zu ändern, aber nicht währenddessen einschlafen. Zum Üben solltest du bequeme Kleidung tragen in der du nicht frierst. Decke dich vielleicht mit einer Decke zu, wenn du leicht frierst.

Ablauf von Yoga Nidra?

Die geführte Yoga Nidra Einheit dauert ca. 30 Minuten. Man beginnt mit dem Ausrichten des Körpers und der Konzentration auf äußere Eindrücke.

Dann fasst man einen Entschluss, den man in seinem Unterbewusstsein verankern möchte. Formuliere diesen Entschluss klar und prägnant. WIchtig ist diesen Entschluss positiv zu formulieren, da das Unterbewusstsein keine Verneinungen versteht. (Also z.B. “Ich ernähre mich gesund” und nicht “Ich esse kein Junk Food mehr”). Dieser Entschluss sollte auch etwas sein womit man langfristig üben möchte und nicht etwas Materielles oder Triviales, das sich am Besten morgen schon erfüllt. Man kann dann in jeder Yoga Nidra Einheit den gleichen Entschluss verwenden, damit er tief im Unterbewussten verankert wird.

Im weiteren Verlauf lässt man die Aufmerksamkeit schnell von einem Körperteil zum anderen wandern. Hier geht es eher um gelenkte Aufmerksamkeit als um bewusste Entspannung des jeweiligen Körperteils. Das man das jeweilige Körperteil tatsächlich fühlt und von “innen” heraus wahrnimmt, kommt mit der Übung, am Anfang reicht es sich das Körperteil gedanklich vorzustellen.

Die Atmung ist der nächste Bereich dem man die Aufmerksamkeit widmet. Hier zählt man die Ein- und Ausatmung, um den Geist zu beschäftigen und gleichzeitig zu entspannen.

Nach einer gewissen Zeit geht man zu Visualisierungen über. Hier beginnt man mit Gegensatzpaaren und geht dann zu Landschaften über. Die Gegensatzpaare dienen der emotionalen Entspannung. Die Eindrücke die man sich vorstellen soll werden in diesem Kontext nicht gewertet, kalt ist nicht besser oder schlechter als warm, es ist einfach. Zusätzlich dienen die Gegensatzpaare zur besseren Kommunikation der beiden Gehirnhälften, da beide angesprochen werden. Die Landschaftsbilder sollen ein friedliches Gefühl auslösen und so die Übung abrunden.

Zum Abschluss ruft man sich noch einmal seinen Entschluss ins Gedächtnis, bevor man langsam wieder mit der Aufmerksamkeit in den Raum zurück kommt und “aufwacht”.

Wenn du nun Lust auf Yoga Nidra bekommen hast, bekommst du hier eine geführte Variante. Melde dich für meinen Newsletter an und ich schicke dir die Audiodatei kostenlos zu.

 

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